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Chirotherapie – Bewegung ermöglichen

Chirotherapie als Heilmethode befasst sich mit Funktionsstörungen des Bewegungsapparates und den dadurch entstandenen Beschwerden. Meist bezieht sich dies auf Gelenke der Wirbelsäule. Aber auch andere Gelenke wie Knie, Schulter und Ellenbogen reagieren gut auf Chirotherapie.

Wie Chirotherapie funktioniert

Eine gestörte Beweglichkeit von Gelenken, insbesondere der Wirbelsäule, kann Schmerzen, Schwindel und andere Beschwerden auslösen. Hier spricht man von einem gestörten Gelenkspiel oder einer Blockierung.

Diese Blockaden löst die Chirotherapie mittels gezielter Handgriffe auf. Ein vorbereitender Probezug gewährleistet eine schmerzfreie Behandlung. Dem voraus geht eine eingehende körperliche Untersuchung, gegebenenfalls auch Röntgendiagnostik.

Chirotherapie stützt sich auf biochemische und neurophysiologische Erkenntnisse und Prinzipien. Als anerkannte Therapiemethode bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung.

Weitere informationen zur Chirotherapie

Wann kann Chirotherapie helfen?

Zunächst klärt der Chirotherapeut, ob Blockaden oder andere Ursachen für Ihre Beschwerden verantwortlich sind. Um andere Ursachen der Beschwerden oder Gegenanzeigen auszuschließen ist manchmal vor der Behandlung ein Röntgenbild notwendig. Zeigt sich eine Blockade als alleinige Ursache der Beschwerden, so ist die Chirotherapie eine schnell wirksame und schonende Behandlungsmethode.

Jedoch können Gelenkverschleiß oder Gelenkentzündungen nicht durch die Chirotherapie behandelt werden. Allenfalls kann die Chirotherapie Begleiterscheinungen von Gelenkverschleiß, zum Beispiel entstandene Blockierungen durch Schonhaltung, beseitigen.

Was passiert bei der Chirotherapie?

Bei der Chirotherapie erfolgt zunächst eine genaue Untersuchung des Bewegungsapparats, wie Sie es vom Hausarzt oder vom Orthopäden vielleicht schon kennen. Es folgt das Ertasten von Gewebeverhärtungen, um die blockierten Gelenke der Wirbelsäule gezielt ausfindig zu machen. Anschließend wird der Patient in einer geeigneten Position gelagert. Die Blockaden werden dann durch gezielte Handgriffe gelöst.

Oft ist direkt nach der Chirotherapie bereits eine Linderung der Beschwerden zu verspüren. Manchmal sind auch weitere Sitzungen nötig, damit die Beschwerden vollständig verschwinden.
Denn der Körper reagiert auf eine bestehende Blockierung, indem er das betroffene Gelenk zunächst ruhigstellen will. Dies erfolgt durch schmerzhafte Muskelanspannung.

Nachdem der Therapeut die Blockierung gelöst hat, dauert es noch einige Zeit, bis sich auch die Muskelverspannungen lösen. Häufig merkt der Patient erst einige Stunden nach der Therapie, ob diese einen dauerhaften Erfolg hat.

Tut Chirotherapie weh?

Bei der Chirotherapie soll es nicht zu Schmerzen kommen. Hierzu führt der Chirotherapeut zunächst einen sogenannten Probezug durch, indem er die geplante Bewegung des Gelenkes sanft andeutet. Kommt es beim Probezug zu Beschwerden, hilft eine erneute Chirodiagnostik dabei, mit einem anderen Handgriff die Blockierung schmerzlos zu lösen.

In den vergangenen Jahren hat sich die Chirotherapie weitgehend hin zu sanfteren Techniken entwickelt. Techniken, die einen großen Impuls anwenden, also viel Kraft und schnelle Bewegungen, kommen kaum noch zum Einsatz.

Was bedeutet es, wenn die Gelenke laut knacken?

Das Knacken der Gelenke bei der Chirotherapie entsteht, wenn sich die Gelenkflächen voneinander entfernen. Es ist jedoch kein Zeichen dafür, dass die Chirotherapie erfolgreich war.

Allein die Schmerzlinderung und nicht das Knacken ist das wesentliche Kennzeichen für eine gelöste Blockade. Häufig ist die Chirotherapie auch ohne hörbares Knacken erfolgreich.

Welche Risiken entstehen bei der Chirotherapie?

Richtig angewendet birgt die Chirotherapie für die gesunde, stabile Wirbelsäule fast keine Gefahren. An stark vorgeschädigten Wirbeln, zum Beispiel bei Osteoporose (Knochenschwund), kann die Manipulation allerdings weitere Schäden verursachen. Daher sind bei Verdacht auf eine Knochenerkrankung vor der Behandlung Röntgenbilder notwendig.

Eine Besonderheit stellt die chirotherapeutische Behandlung der Halswirbelsäule dar, da in diesem Bereich die Schlagadern zum Kopf verlaufen. Deshalb erfolgt die Behandlung an der Halswirbelsäule besonders schonend.

Kann zu häufige Chirotherapie schädlich sein?

Gelenke werden durch Bänder und Muskeln stabilisiert. Patienten, die sehr gelenkig sind, haben lockere Bänder und leiden auch häufiger unter Blockierungen. In diesem Falle sind die Blockierungen einerseits meist recht einfach zu lösen, da der Therapeut hier nur einen leichten Impuls anwenden muss.

Andererseits macht es jedoch keinen Sinn, dauerhaft in kurzen Abständen chirotherapeutische Behandlungen durchzuführen, da hierdurch die Bänder eher noch lockerer werden. In diesem Fall kommen andere Therapiemethoden wie zum Beispiel gezieltes Training zum Muskelaufbau zur Anwendung.

Zahlt meine Krankenkasse die Behandlung?

Chirotherapie stützt sich auf biochemische und neurophysiologische Erkenntnisse und Prinzipien. Als anerkannte Therapiemethode bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung.

Kann Chirotherapie auch bei Kindern angewendet werden?

Bedingt durch das Wachstum, lockere Bänder und noch schwach ausgebildete Muskulatur leiden gerade Kinder und Jugendliche häufig unter Blockaden. Die Chirotherapie kann ihnen bei Gelenkbeschwerden wirksam helfen.

Die Therapie der Kopfgelenke bei Säuglingen ist jedoch ein Spezialgebiet, welches nur wenige Therapeuten durchführen. Ich bitte sie, sich hierfür an diese spezialisierten Therapeuten zu wenden.

Klärung weiterer Begriffe

Manuelle Therapie
Manuelle Therapie ist gleichbedeutend mit Chirotherapie.

Manuelle Therapie durch Physiotherapeuten
Manuelle Therapie (= Chirotherapie) ist eine Zusatzqualifikation. Ärzte und Physiotherapeuten mit dieser Bezeichnung müssen eine standardisierte zusätzliche Ausbildung nachweisen.  Die Manipulation an der Wirbelsäule bleibt hierbei Ärzten vorbehalten.

Chiropraktik
Im Unterschied zur Chirotherapie ist Chiropraktik ein ungeschützter Begriff. Es können Heilpraktiker oder Ärzte Chiropraktik durchführen. Häufig haben diese Chiropraktiker eine fundierte Ausbildung und sind in der Lage Patienten fachkundig zu helfen. Aber mangels einheitlicher Ausbildungsordnung kann sich ein Heilpraktiker oder Arzt auch ohne wesentliche Ausbildung oder Kenntnisse in diesem Bereich Chiropraktiker nennen.

Mit Chirotherapie behandelt Sie in unserer Praxis Dr. Christof Rohrbach. Er steht Ihnen gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

Dr. med. Christof Rohrbach, Hausarzt in der Praxis an der Dill

Dr. med. Christof Rohrbach

Hausarzt, Chirotherapie, Rettungsmedizin, Palliativmedizin